In acht Kasseler Museen standen Videoboxen aus Holz und Plexiglas – mit Kamera, Licht, Monitor und einem Knopf. Ein Knopfdruck, und eine kurze Videosequenz des eigenen Gesichts landete in einem Raster auf dem Bildschirm und wanderte von Museum zu Museum.
Im WH22 liefen alle Sequenzen zusammen. Ein zentraler Rechner trainierte damit live eine KI und zeigte auf einer großen LED-Wand, was daraus wird. Spielerisch, aber mit einer Frage: Was passiert mit Bildern, die wir so leicht hergeben? Alle Daten wurden innerhalb von 24 Stunden nach der Nacht gelöscht.
Joel Baumann und Studierende der Kunsthochschule Kassel · Bewegungsperspektiven e. V. · Sponsor: Micromata